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Garagentor-Antrieb mit Akku

Garagenhof mit Reihengaragen

Ein elektrisch betriebenes Garagentor ist eine feine Sache. Man muss bei Regen nicht aussteigen, um das Auto einzuparken, kann aus dem fließenden Verkehr direkt in die Garage fahren, und bequemer, als das schwere Tor von Hand zu bewegen, ist es allemal. Die Nachrüstung ist bei den meisten Toren kein Problem, eins ist allerdings klar: Torantriebe brauchen Strom. Das stellt keine große Hürde dar, wenn bereits ein Anschluss zur Verfügung steht oder wenn man eine Leitung vom Haus her legen kann, doch wenn die Garage abseits auf einem Hof gelegen ist, zu einem Mietobjekt gehört oder in größerer Entfernung vom Haus errichtet wurde, kann die Installation aufwendig werden. Unabhängigkeit vom Netz bietet auch hier inzwischen die Akkutechnik, wie sie beispielsweise von Aperto angeboten wird.



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Mit seiner X-Box bietet der Hersteller eine Systemlösung an, die sich auf Wechselakkus stützt. Zwei dieser Akkus gehören zur Stromversorgung, so dass einer angeschlossen bleiben kann und die Funktion des Antriebs garantiert, während der andere lädt. Zum Aufladen stehen mehrere Optionen bereit. In der Grundausstattung wird ein Ladegerät mitgeliefert, das man zu Hause einfach in die Steckdose steckt, so dass der Akku im Zimmer betankt werden kann. Ist das zu umständlich, kann man auch einen Lader für das 12-Volt-Bordnetz im Auto erwerben: Er wird an den Zigarettenanzünder angeschlossen, der Energiespeicher füllt sich dann während der Fahrt – für Langstreckenpendler eine unkomplizierte Lösung.

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Ganz komfortabel wird es schließlich mit einem Solarpaneel, das ebenfalls bei Aperto erhältlich ist. Man installiert es auf dem Garagendach, verbindet es mit der Stromversorgungseinheit in der Garage und muss sich fortan praktisch nicht mehr um die Energieversorgung Gedanken machen. Ein Laderegler für das Solarmodul ist in die Zentraleinheit bereits integriert. Voraussetzung für diese Art der Stromgewinnung ist natürlich, dass das Paneel möglichst im Bereich direkter Sonneneinstrahlung platziert werden kann.

Längere Schlechtwetterperioden sind dabei kein Problem, denn der Hersteller verspricht eine Funktionsdauer von bis zu zwei Monaten mit voll geladenen Akkus. Vor einer Tiefentladung warnt rechtzeitig ein Signal.

Weitere Informationen zum netzunabhängigen Torantrieb erhalten Sie auf www.aperto-torantriebe.de, dort können Sie auch eine Montageanleitung als PDF herunterladen. [ha]


Fotos: djd/Aperto, SXC
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