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Dachlawinen: vorbeugen!

Kinder spielen vor schneebedecktem Haus

Weihnachten ist nicht mehr weit, und für viele Menschen ist das winterliche Fest dann am schönsten, wenn es schneit. Das sei ihnen gegönnt, doch Hausbesitzer werfen bei starkem Schneefall auch hin und wieder einen sorgenvollen Blick nach oben – aufs Dach nämlich, wo sich die weiße Pracht sammelt und dicke Schichten bilden kann. Ist dort genug Schnee aufgetürmt, macht er sich gerne selbstständig und rutscht als Dachlawine abwärts. Wer dann zufällig unten steht, ist durch Schneebrocken oder auch unterm Schnee verborgene Eisplatten gefährdet. Das gleiche gilt natürlich auch für geparkte Autos. Grund genug, sich rechtzeitig Gedanken über das Problem zu machen.



Schneefanggitter an Dachpfanne befestigt
Eine Möglichkeit, Dachlawinen zu vermeiden, bieten Schneefang-Vorrichtungen. Hier bietet beispielsweise der hessische Hersteller Braas eine interessante Systemlösung an. Basis sind dabei spezielle Dachpfannen aus pulverbeschichtetem Aluminium, die meist in Traufnähe in die Dachdeckung integriert werden. An diesen Schneefangpfannen lassen sich dann metallene Schneefanggitter befestigen, die die Dachlast daran hindern, ins Rutschen zu geraten.

In ländlichen Regionen sieht man häufig auch Rundhölzer als Schneefangeinrichtung. Sie können ebenfalls an den Spezialpfannen fixiert werden und fügen sich dann besser ins Landschaftsbild ein. A propos einfügen: Die Schneefangpfannen sind in verschiedenen Farben und Formen erhältlich, so dass sie sich in unterschiedliche Eindeckungen integrieren lassen, ohne dort optisch als Fremdkörper zu wirken. Zusätzlich zu den Gittern oder Hölzern lassen sich auch Schneestopphaken zwischen den Pfannen einbauen, die ebenfalls die weiße Pracht an Ort und Stelle halten.

Dachschneeräumer im Einsatz
Je nach den Verhältnissen vor Ort soll der Schnee allerdings gar nicht auf dem Dach bleiben. Beispielsweise dann, wenn dort Solarpaneele die Sonnen-Energie einfangen. Sind sie von Schnee bedeckt, stellen sie ihren Dienst ein. Auf Glasdächern von Wintergärten oder auf Dachflächenfenstern kann man eine Schneedecke ebenfalls nicht gebrauchen. Hier sollte also geräumt werden.

Wo ein sicherer Standort vorhanden ist, kann dabei der neue Dachschneeräumer von Wolf-Garten helfen. Er erinnert auf den ersten Blick an eine Schneeschaufel, die stark abgewinkelt am Stiel befestigt ist. Er funktioniert jedoch anders: Der Schneeräumer besitzt eine weiche Kante, mit der man den Schnee sauber vom Dach ziehen kann, ohne Glas oder andere empfindliche Flächen zu verkratzen.

Der Dachschneeräumer passt zum multi-star-Wechselsystem von Wolf-Garten. Wer also schon entsprechende Gartengeräte des Herstellers besitzt, kann deren Stiel verwenden und erhält den Räumer einzeln für knapp 20 Euro. Komplett mit Stiel halten Gartencenter, Fachhandel und Baumärkte das praktische Gerät für etwa 50 Euro bereit. [ha]


Fotos: Monier Braas, Wolf-Garten
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