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Jalousie: Sonnenschutz mit Solarantrieb

Foto: Frau im Wohnzimmer mit beschattetem Fenster

Die heißesten Tage des Jahres stehen bevor – da weiß man einen effektiven Sonnenschutz besonders zu schätzen. Und wenn die Jalousie elektrisch betrieben wird und sich vom Sofa aus per Fernbedienung steuern lässt, ist der Komfort perfekt. Dafür muss vor Ort allerdings Strom verfügbar sein. Wer nun keine Lust darauf hat, die Wände aufstemmen und Leitungen verlegen zu lassen, kann trotzdem ans Ziel kommen: Der österreichische Hersteller Internorm bietet mit seiner I-tec-Beschattung eine Lösung an, bei der Sonnenschutz-Jalousien mit Solarstrom versorgt werden.



Solarmodul in der Jalousien-Blende
Diese Art der Stromversorgung liegt eigentlich auf der Hand, denn immer dann, wenn man Schatten braucht, scheint schließlich auch die Sonne aufs Fenster und liefert kostenlose Energie. Um die Energie einzufangen, ist in die Jalousie-Blende ein Photovoltaik-Modul integriert, das den Elektroantrieb des Sonnenschutzes mit Strom versorgt. Für das Bewegen der Jalousie in Zeiten ohne Tageslicht hält ein Akku einen ausreichenden Vorrat bereit.

Gleich nach der Montage kann das System in Betrieb gehen. Gesteuert wird es über einen Fernbedienung. Damit lassen sich die Jalousien aufwärts und abwärts bewegen, außerdem sind die Lamellen in 16 Positionen verstellbar. In Räumen mit mehreren Fenstern sind auch mehrere Jalousien kombiniert steuerbar, der Grad der Beschattung lässt sich für jedes Fenster zudem individuell einstellen.


Jalousie läuft zwischen den Scheiben


Innenliegende Jalousie im Verbundfenster
Praktisch an der I-tec-Beschattung außerdem: Die Jalousie läuft innen zwischen den Scheiben der Verbundfenster. Das schützt vor Schmutz und Beschädigungen. Das schränkt allerdings zugleich den Kreis der potenziellen Nutzer ein, denn die Beschattung lässt sich zwar zusammen mit Internorm-Fenstern ordern und ist auch bei einem Großteil der Verbundfenster dieses Herstellers nachträglich montierbar, aber sie stellt eben keine universelle Nachrüstlösung dar. Schade eigentlich, denn über eine solche Komfortlösung würden sich wohl auch zahlreiche weitere Hausbesitzer freuen. [ha]

Fotos: epr/Internorm
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