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Fenster: Durchblick trotz Sichtschutz

(Foto: Fensterfläche teilweise mit Sichstschutz-Gewebe versehen)

Wer mag das nicht: Helle Zimmer mit viel Licht, in denen großzügig dimensionierte Fenster den unverstellten Blick ins Freie erlauben. Der Trend zu großen Fenstern bei Neubauten und Sanierungen bestätigt das. Doch wo man selbst nach draußen schaut, kann man auch von draußen ins Haus sehen. Das wiederum passt den wenigsten Menschen. Konventionelle Sichtschutzlösungen sind da nur teilweise hilfreich: Folien mit Milchglaseffekt oder das in Bädern übliche Riffelglas schützen zwar vor der Neugierde Fremder, versperren aber auch die Sicht ins Grüne. Der schwäbische Hersteller MHZ verspricht nun die Lösung in Form des Textil-Sichtschutzes Squid, der den Blick nach draußen erhält.



Der Sichtschutz besteht aus einem schwer entflammbaren Polyestergewebe, das direkt aufs Fensterglas aufgebracht wird. Der Clou des Gewebes ist seine Struktur: Sie erlaubt es, ähnlich wie durch eine halbtransparente Gardine tagsüber ins Freie zu sehen. Man erkennt Konturen und Farben, sieht, was draußen vor sich geht, und fühlt sich weniger beobachtet. Von außen nach innen ist dagegen der Blick weitestgehend versperrt und die Privatsphäre der Bewohner bleibt gewahrt.

Textilen Sichtschutz an die Fensterscheibe kleben
Wenn man diese Art des Sichtschutzes einmal ausprobieren möchte, muss man nicht viel Aufwand betreiben. Das Gewebe ist selbsthaftend und klebt ohne weitere Hilfsmittel an der Fensterscheibe. Man misst einfach ein passendes Stück aus und schneidet es zu, dann lässt es sich auf die gereinigte und wieder getrocknete Scheibe aufbringen. Hat man zu großzügig gemessen, dann kann man den Überstand einfach mit einem scharfen Cuttermesser abschneiden. Bohren oder schrauben muss man also nicht. Wie herum man das Gewebe aufs Fenster kommt, also ob senkrecht oder waagerecht, ist völlig gleichgültig – der Sichtschutzeffekt funktioniert so oder so.

Der Stoff ist antibakteriell ausgerüstet und mit einem Klebstoff versehen, der auch in Feuchträumen haftet. Man kann den Sichtschutz also auch in Küche oder Bad anbringen. Gereinigt wird er durch Abbürsten mit einer trockenen, weichen Kleiderbürste. Gefällt eines Tages die Optik nicht mehr, kann man das Gewebe übrigens einfach wieder vom Fenster abziehen. Damit er von vornherein zum übrigen Ambiente passt, ist der Sichtschutz in fünf verschiedenen Farbnuancen erhältlich. [ha]


Fotos: epr/MHZ
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