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Hausversicherung: 500 Euro im Jahr sparen

Symbolfoto Hand mit Haus

500 Euro – davon kann man schon einige Tage Urlaub mit der Familie finanzieren. Und es ist gar nicht so schwer, dieses Geld aufzubringen – man muss nur die Wohngebäudeversicherung bei der richtigen Gesellschaft im richtigen Tarif abschließen. Das ermittelte die Stiftung Warentest bei einem umfangreichen Vergleich anhand eines Modellhauses. Für eine preisgünstige Police muss man nicht einmal auf notwendige Leistungen verzichten, denn trotz der teils erheblichen Unterschiede im Preis deckten alle untersuchten Tarife die wichtigsten Schäden ab.



Titel Finanztest 8-2011
Versichern sollte man sie nach Ansicht der Stiftung in jedem Fall. Ein Brand, Sturm oder auch austretendes Leitungswasser können schnell Kosten verursachen, die die meisten Hauseigentümer finanziell überfordern und in den Ruin treiben. Eine Wohngebäudeversicherung leistet hier Ersatz, beim Totalverlust finanziert sie die Kosten für den Wiederaufbau zum aktuellen Wert. Eine sinnvolle Sache, die zudem nicht viel kosten muss.

Jedenfalls dann, wenn man vergleicht und klug entscheidet. Beim Modellhaus der Stiftung Warentest handelte es sich um ein Einfamilienhaus in Bad Schandau, einem Ort mit vergleichsweise günstigen Bau- und Immobilienpreisen. Schon da wollte die WWK im Tarif Premium 553 Euro pro Jahr kassieren, während die Gothaer Versicherung nur 180 Euro verlangte (Tarif WG (F)). Betrachtet man teurere Wohngegenden, öffnet sich die Schere zwischen günstigster und teuerster Versicherung noch weiter.

Möchten Sie von einem günstigeren Tarif profitieren, müssen Sie die alte Versicherung rechtzeitig kündigen. Die Frist dafür beträgt üblicherweise drei Monate zum Ablauf. Verpasst man den Termin, verlängert sich die Versicherung um ein weiteres Jahr.

In diesem Zusammenhang weist die Stiftung darauf hin, dass es je nach Lage und individueller Gefährdung sinnvoll sein kann, die Police um zusätzliche Leistungen zu erweitern. Das können etwa Naturkatastrophen wie Erdbeben, Erdrutsche oder Überschwemmungen sein, für die eine sogenannte Elementarschadenversicherung einspringt.

Der vollständige Vergleich ist in der morgen erscheinenden August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest zu finden. Alternativ können Sie ihn auch gegen Gebühr bei www.test.de online lesen. Falls Sie weitere Fragen zu Versicherungen rund ums Haus haben, bietet sich auch die Teilnahme am Online-Chat der Stiftung Warentest an, der am 27. Juli 2011 ab 12.45 Uhr live startet. Fragen an die beiden Expertinnen, Dr. Cornelia Nowack und Simone Weidner, können jetzt schon auf der Seite gestellt werden. [ha]


Fotos: Stiftung Warentest, KfW-Bildarchiv/photothek.net
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