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Heizen mit Kirschkernen

Holz-Hackschnitzel als Brennmaterial

Heizen mit Biomassse – für die meisten Hausbesitzer ist das gleichbedeutend mit Pellets-Heizungen. Das trifft meistens auch zu, muss es aber nicht: Neben dem Verbrennen von Holzpellets oder Scheitholz bietet sich auch die Verwertung vieler weiterer Pflanzenreste zur Wärmeproduktion an. Zwei Voraussetzungen sind dafür nötig: Zum einen muss entsprechender Brennstoff vorhanden sein, zum anderen muss natürlich auch der Brenner diese Stoffe verdauen können. Das ist bei sogenannten Biomassekesseln der Fall.



Aufgefallen sind uns in dieser Gerätekategorie die Brenner des österreichischen Herstellers Biokompakt. Laut seinen Angaben lassen sich darin nicht nur die gängigen Holzpellets verbrennen, sondern auch die günstigeren Industriepellets. Außerdem lässt sich der Kessel unter anderem mit Hackschnitzeln, gepresstem Stroh, Rückständen aus der Pflanzenöl-Herstellung oder sogar mit Obstkernen betreiben.

Getreidestroh auf einem Feld

An dieser Aufzählung sieht man schon, wo der Betrieb solch eines Biomasse-Kessels besonders interessant sein kann: in Gebieten, in denen Land- oder Forstwirtschaft betrieben wird und in denen man daher leicht und preisgünstig an entsprechende Brennstoffe gelangt.

Dabei muss es nicht ein Lieferant sein, von dem man im großen Stil Brennstoffe bezieht, sondern die Energieträger können auch wechseln. Das dabei entstehende Problem: Verschiedene Substanzen verbrennen unterschiedlich, weil sie unterschiedliche Anteile an Restfeuchte, Ölen oder Fetten und nicht zuletzt auch an unverbrennbaren Bestandteilen enthalten. Gelöst wird dies durch eine elektronische Steuerung, die den Verbrennungsprozess mit Sensoren überwacht und die Betriebsbedingungen des Brenners automatisch an den jeweiligen Brennstoff anpasst.

Nahaufnahme Feuer und Glut

Aus unserer Sicht ist ein derart vielseitiger Brenner durchaus eine Überlegung wert. Man kann dann beispielsweise auf Preisschwankungen bei Pellets einfach durch den Umstieg auf andere Brennstoffe reagieren, bis sich der Markt wieder beruhigt hat. Voraussetzung ist, wie gesagt, dass solche Brennstoffe zur Verfügung stehen. Informationen zum System gibt es bei www.biokompakt.com. [ha]


Fotos: djd/Biokompakt Heiztechnik/Fotolia.de, SXC
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